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B2B-Server 
Ein B2B-Server (B2B = Business to Business) dient der automatisierten Belegverarbeitung in der Datenkommunikation zwischen Geschäftspartnern.
Digitale Belege, die im XML-Format per E-Mail, Internet oder Download in einem Unternehmen eingehen, können durch den B2B-Server ohne händische
Eingriffe automatisiert in das jeweilige Warenwirtschaftsystem übernommen werden. Der B2B-Server übersetzt die ankommenden XML-Belege in das
Normalformat des jeweiligen ERP-Systems eines Unternehmens, so dass diese dort weiterverarbeitet werden können.
CFO 
Der „Chief Financial Officer“ ist die englische Bezeichnung für den Chef bzw. Entscheider in Finanzfragen. Im ursprünglichen bzw. strengen
Sinne ist damit der Finanzvorstand oder Kaufmännische Geschäftsführer von Aktiengesellschaften gemeint. Im weiteren Sinne und allgemeinen
Sprachgebrauch wird mit CFO auch der für die finanziellen Dinge eines Unternehmens zuständige Entscheider bezeichnet.
EBPP 
EBPP steht für „Electronic Bill Presentment and Payment“, wörtlich übersetzt: Elektronische Rechnungspräsentation
(-stellung) und -bezahlung. Diese nicht papierbasierende Zustellungsalternative für Rechnungen wird von Unternehmen zunehmend bevorzugt, da sie
bedeutend schneller, kostengünstiger und komfortabler in der Weiterverarbeitung ist als die Rechnung per Post. Die elektronische Rechnung kann
über E-Mail oder über ein Online-Portal rechtsicher zugestellt werden. Sie bedarf einer qualifizierten elektronischen Signatur, um vom
Finanzamt anerkannt zu werden. Empfänger von qualifiziert signierten eRechnungen können einen sofortigen Vorsteuerabzug geltend machen.
eBilling 
Englisch abgekürzt für „Electronic Billing“ – „elektronisches Rechnungsverfahren/-handling“. Entspricht inhaltlich dem, was unter EBPP
(„Electronic Bill Presentment and Payment“, erläutert ist.
eCommerce 
Englisch abgekürzt für „Electronic Commerce“ – „elektronischer Handel“. Der Oberbegriff „eCommerce“ erstreckt sich auf eine Vielzahl
unterschiedlicher elektronischer Handelsvarianten und Angebotsplattformen. Überall dort, wo auf elektronischem/digitalen Weg Handel betrieben
wird, spricht man von eCommerce. Dies geschieht vor allem über das Internet. Verkauf und Vertrieb über Onlinesysteme haben enorme Bedeutung
gewonnen, sei es über virtuelle Marktplätze, Online-Shops oder Auktionshäuser wie eBay. Per Datenfernübertragung kommen beim elektronischen
Handel Kaufverträge nach BGB inklusive unterschiedlichster Zahlungsverfahren zustande. Dabei unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen
Marktplätzen. Offene Marktplätze gewähren jedem Kunden Zugang zum virtuellen Warenangebot, geschlossene Systeme lassen nur bestimmte ausgewählte
Teilnehmer zu. Auf eCommerce abgestimmte Software-Lösungen steuern das komplexe Geschehen umfassend, zentral und komfortabel für den
Anwender – vom Ein- und Verkauf über die Lagerhaltung und Logistik bis zur Zahlungsabwicklung. Auch Marketing-Unterstützung und Buchhaltungsaufgaben
gehören zur Leistungspalette moderner eCommerce-Lösungen.
EDI 
Abkürzung für „Electronic Data Interchange“ – Elektronischer Datenaustausch. Der Begriff steht (in der Wirtschaft) ganz allgemein für alle
elektronischen Verfahren, die den Austausch von Daten über Kommunikationsnetze/-plattformen ermöglichen. Insbesondere im Bereich der
Datenkommunikation zwischen Kunde und Lieferant (eShop, eCommerce, Bestellungen, Bestätigungen, Zahlungsabwicklung etc.) spielen moderne
automatisierte EDI-Systeme für die Prozessoptimierung/-effizienz eine entscheidende Rolle. Die automatisierte (Weiter-) Verarbeitung ist
Hauptziel des EDI. EDIFACT heißt das international vereinheitlichte Standardformat für den digitalen Datenaustausch zwischen
Unternehmen.
Elektronische Signatur 
Signatur (von Lat. „signum“ = Zeichen, Siegel) bedeutet wörtlich „Bezeichnung, Unterzeichnung, Be-/Versiegelung“. Die elektronische
Signatur dient zur (gesicherten) Identifizierung von Unterzeichnern im elektronischen Schriftverkehr. Sie muss bezüglich
Echtheit/Autorisierung überprüfbar sein, um die gleiche rechtsgültige Relevanz zu erlangen wie die Unterschrift per Hand. Der Gesetzgeber hat für
spezielle Bereiche des Geschäftsverkehrs besondere Regelungen geschaffen und erweiterte Anforderungen an die elektronische Signatur gestellt.
Diese Bedingungen variieren von Staat zu Staat. Für den EU-Wirtschaftsraum regelt die EG-Richtlinie 1999/93/EG ("Signaturrichtlinie") die
rechtlichen Bedingungen.
FSC 
Abkürzung für engl. „Financial Supply Chain“ (wörtlich übersetzt: „Finanzielle Lieferkette“). Gemeint ist damit die (gesamte) „Kette“ der
Prozesse, die sich um das Thema „Finanzen“ rankt. Die Optimierung dieser Prozesse ist das Ziel des FSCM – „Financial Supply Chain
Management“. Durch systematische effiziente Organisation (aller) Geldflüsse, –bestände und -ressourcen soll maximale Wirtschaftlichkeit
erzielt werden. Häufig lassen sich durch Einführung eines FSCM beträchtliche Kostensenkungen und Gewinnsteigerungen erreichen. Modernes FSCM basiert
auf speziell hierfür entwickelten Softwarelösungen, in denen sämtliche finanzrelevanten Daten, Unternehmensbereiche und Prozesse zusammenlaufen
und vernetzt werden. Durch die weit reichenden Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten moderner Softwarelösungen lassen sich Organisations- und
Prozessoptimierungen für das FSCM systematisch herbeiführen.
HTML 
Abkürzung für engl. „Hypertext Markup Language“ (Hypertext-Auszeichnungssprache). HTML ist (wie XML) eine textbasierte Auszeichnungssprache,
die zur Darstellung von Inhalten (z. B. Texte, Bilder, Hyperlinks) in entsprechend so genannten HTML-Dokumenten dient. Diese Dokumente
können von Webbrowsern angezeigt werden. Sie stellen die Formatgrundlage des Internets dar. „Auszeichnungssprache“ heißt, dass die
darzustellenden Texte (Buchstaben, Wörter, Zeilen ...) mit einer präzisen Darstellungsbeschreibung versehen bzw. „ausgezeichnet“ sind (in
welcher Schriftgröße, ob fett, kursiv, als Headline etc.). HTML liefert/beschreibt also die Darstellungsparameter.
Zu Beginn der Internetgeschichte gab es innerhalb der HTML-Dokumente ausschließlich Textdarstellungen. Innerhalb eines Textes konnte
man bereits mittels „Hyperlinks“ zu anderen Texten/Textstellen springen. Im Laufe der Zeit wuchs der Wunsch und Bedarf nach weiteren
Darstellungsmöglichkeiten, um auch andere Inhalte wie Grafiken integrieren zu können. Hierfür wurde HTML mit der Option erweitert,
Tabellen einfügen zu können. In diese wiederum konnten solche Elemente eingefügt werden. Später folgten weitere Möglichkeiten durch neue
Technologien (Stylesheets, JAVA, Flash, XML ...). HTML wurde und wird vom „World Wide Web Consortium (W3C)“ Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Aktuell ist die neue Version XHTML, die HTML ersetzen soll.
Integrierte Lösung 
„Integrieren“ (von Lateinisch „integrare“ – „wiederherstellen, ergänzen“) bedeutet „einbeziehen, (in ein übergeordnetes Ganzes) einbinden,
aufnehmen“. Im Kontext IT/Software steht der Begriff „Integrierte Lösung“ für zweierlei: Zum einen kann eine Lösung gemeint sein, die in einer
übergeordneten Lösung integriert ist. Zum anderen – vom Sprachlichen her eigentlich widersprüchlich, aber so wird der Begriff vorrangig benutzt –
ist damit eine übergeordnete Lösung gemeint, die verschiedene Teillösungen integriert beinhaltet. Insofern wäre der Begriff „(viele
verschiedene Lösungen) integrierende Lösung“ sprachlich korrekter. Moderne ERP- oder PPS-Lösungen sind nur konkurrenzfähig, wenn sie als
flexible „integrierte Lösungen“ ihren Anwendern umfassende Lösungen bieten. Wenn zu viele Einzellösungen fehlen, zusätzlich angeschafft
und miteinander vernetzt werden müssen, steigen die Kosten und sinkt die Effizienz in Regel erheblich.
Medienbruchfreies Datenhandling 
Ein „Medienbruch“ im Zusammenhang mit Daten (-übertragungen, -verarbeitung) meint den (in der Regel nachteiligen) Wechsel des Mediums im
Datenfluss bzw. Informationsfluss. Wenn etwa eine Rechnung auf Papier ankommt und (erst) digitalisiert werden muss, um im EDV-System
weiterverarbeitet werden zu können, spricht man von „Medienbruch“, wobei mit „Bruch“ zugleich die Nachteilhaftigkeit zum Ausdruck kommt. Entsprechend
vorteilhaft zu sehen ist ein medienbruchfreies Datenhandling.
OCR 
Steht für „Optical Character Recognition“, sprich „Optische Zeichenerkennung“ (engl. character bedeutet u. a. „Schriftzeichen“) bzw.
Texterkennung. Im IT-Bereich meint OCR die automatische Texterkennung beim digitalisierenden Erfassen/Einscannen gedruckter Vorlagen.
OCR-Systeme werden insbesondere eingesetzt zum Digitalisieren von Geschäftsdokumenten und Texten aus Zeitungen, Büchern und anderen
digital nicht verfügbaren Publikationen.
Qualifizierte elektronische Signatur 
In Deutschland werden nur „qualifizierte elektronische Signaturen“ als gleichwertiger Ersatz für die handschriftliche Unterzeichnung anerkannt.
Eine elektronische Signatur heißt „qualifiziert“, wenn ihre Erstellung definierte Kriterien erfüllt. Hierzu gehört unerlässlich die Verwendung eines
Zertifikats ("öffentlicher Schlüssel"), das von einem Zertifizierungsdienst vergeben wird und die eindeutige Identifizierung des Absenders
gewährleistet. Mit diesem wird die „E-Mail-Post“ verschlüsselt/signiert. Anbieter qualifizierter Zertifikate sind beispielsweise D-TRUST
(Bundesdruckerei-Gruppe), die Deutsche Post mit Signtrust, TC Trustcenter, T-Systems mit T-Telesec, die Sparkassen-Finanzgruppe mit S-TRUST und die
DATEV mit e:secure.
Übergeordnetes Ziel des Einsatzes der qualifizierten elektronischen Signatur ist es, eine erhöhte Rechtssicherheit für den eCommerce oder
elektronische Verwaltungsprozesse (E-Government) zu gewährleisten.
Schnittstelle 
Unter „Schnittstelle“ versteht man im IT-Bereich ganz allgemein eine verbindende technische Lösung, die sowohl Hardware wie Software
betreffen kann. Insofern können Geräte, Anschlüsse, Module, Interfaces und weitere System(zusatz)elemente je nach Kontext als Schnittstelle
bzw. Schnittstellenlösung bezeichnet werden. Aufgabe/Leistungsmerkmal einer Schnittstelle ist es, eine Verbindung zwischen verschiedenen
Geräten/Systemen/Plattformen zu schaffen, z. B. als Datenschnittstelle (data interface), Maschinen- oder Hardwareschnittstelle,
Softwareschnittstelle bzw. auch Benutzerschnittstelle (user interface), eine Schnittstelle zwischen Mensch und Gerät. Standardisierte
Schnittstellen sind beispielsweise USB (Universal Serial Bus), Bluetooth, SCSI, Fire Wire, Ethernet, Midi u.v.m. Moderne
Business-IT-Lösungen bieten standardmäßig eine breite Palette an Schnittstellen, die im Business-Alltag benötigt werden für (Daten-) Kommunikation
(z. B. DATEV, ELSTER, DAKOTA) und operative Zwecke/Abläufe (für eCommerce, mobile Datenerfassung, Steuerung von Maschinen).
XML 
Abkürzung für „Extensible Mark up Language“ (engl. für „Erweiterbare Auszeichnungssprache“). XML ist eine aus HTML weiterentwickelte
Auszeichnungssprache. Daten/Dateien der unterschiedlichsten Formate/Programme können mit XML in XML-Dateien übersetzt werden. Jeder
XML-lesefähige Empfänger ist somit kompatibel und in der Lage, die darin enthaltenen Daten/Informationen direkt digital ohne Medienbruch zu
übernehmen. XML dient so der Optimierung der Datenkommunikation zwischen Unternehmen/IT-Systemen. Wie HTML zielt XML insbesondere auf das
Nutzungsfeld „Internet“. XML-Dateien können als strukturierte Textdateien auch Grafiken oder andere Elemente enthalten.
Ein Grundgedanke von XML liegt in der Flexibilität der Darstellung. Auf identischer Datenbasis können Daten beispielsweise einmal als Tabelle
und einmal als Grafik dargestellt werden.
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